
Installation view; Oswald Tschirtner, Paul Humphrey, August Walla

Horst Ademeit, Polaroids, 1993–2001

Adelhyd van Bender, untitled, 1999–2014

Jesuys Crystiano, untitled, 2012

Martin Erhard, Großblätter für Bogen No. 15 […], 1950–1970

Margarete Held, Nr. 57 Gestorbener, undated

Hipkiss, My Faith Blister, 1994

Paul Humphrey, Sleeping Beauties, undated

Aurel Iselstöger, untitled, undated

Margret – Chronicle of an Affair, 1970

Miroslav Tichy, untitled, 1980s

Oswald Tschirtner, Ewiges Antlitz: Romanik Uta, Westchor im Dom zu Naumburg, 1978

Type 42 (Anonymous), Pascale Petit, 1960s/1970s

August Walla, Arge Jahre, 1972; untitled, undated
Delmes & Zander
24.03.–05.05.2018
Ebensperger Salzburg
Delmes & Zander gehört seit langem zu Ebenspergers Lieblingsgalerien, deren Arbeit eine Ausnahmeerscheinung im Kunstmarkt darstellt und in ihrer Idee von Kunst für uns Vorbildcharakter hat. Umso mehr freut es uns, Delmes & Zander als Galerie, als alternatives Kunsthandelsmodell in unserer Salzburger Galerie ausstellen zu dürfen.
Der Ursprung dieses Ausstellungs-programmes sind Art Brut und Outsider Art, inzwischen ineressiert vor allem der konzeptuelle Charakter der Arbeiten ihrer Künstler. Die Galerie Delmes & Zander erforscht die Grenzbereiche der Kunst und erweitert dabei immer wieder aufs Neue die geltenden Kunstbegriffe. So wurden in den letzten Jahren verstärkt Arbeiten von anonymen Künstlern gezeigt. Ausstellungen wie „Artist Unknown“, „Evidence of Ecstasy“ und „The Erotic Outsider“ erforschen Gebiete wie Pseudowissenschaften, Erotik und Voyeurismus oder Okkultismus, und erfassen somit neue Themenkomplexe.
Weitere Schwerpunkte der Galeriearbeit sind Aufarbeitung und Bewahrung von künstlerischen Nachlässen wie zum Beispiel von Horst Ademeit, Adelhyd van Bender und „Margret – Chronik einer Affäre“, ein Projekt, das große internationale Aufmerksamkeit erhielt. Die Ausstellungen der Galerie werfen mit ihrem konzeptionellen Schwerpunkt Fragen auf über herkömmliche Praktiken des Kuratierens, der Rezeption, der Produktion und der historischen Kontextualisierung von künstlerischen Positionen, die nicht immer klar einzuordnen und dennoch den herkömmlichen Strategien der zeitgenössischen Kunst gleichwertig sind. Wir zeigen eine repräsentative Auswahl dieses Programms:
Horst Ademeit
Adelhyd van Bender
Jesuys Crystiano
Martin Erhard
Margarete Held
Hipkiss
Paul Humphrey
Aurel Iselstöger
Margret – Chronicle of an Affair
Miroslav Tichy
Oswald Tschirtner
Type 42
August Walla